Angaben gemäß § 5 TMG Hostel Kaiserpassage Kaiserpassage 10 76133 Karlsruhe Vertreten durch: Mathias Karle Kontakt: info@gaestehaus-kaiserpassage.de  +49 (0)721 – 7540 5906 USt-ID: DE252786745 Haftungsausschluss: Haftung für Inhalte Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. 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Hostel Kaiserpassage    Kaiserpassage 10    76133 Karlsruhe

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Allgemeine Geschäftsbedingungen Hostel - Kaiserpassage Karlsruhe

1.

GELTUNGSBEREICH

Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von

Hotelzimmern zur Beherbergung sowie alle in diesem Zusammenhang für den Kunden

erbrachten weiteren Leistungen und Lieferungen des nachfolgenden „Hotel“

genannten Hostel Kaiserpassage , Kaiserpassage 10, 76133 Karlsruhe

(Hotelaufnahmevertrag). Der Begriff „Hotelaufnahmevertrag“ umfasst und ersetzt folgende

Begriffe: Beherbergungs-, Gastaufnahme-, Hotel-, Hotelzimmervertrag.

Die Unter- oder Weitervermietung der überlassenen Zimmer sowie deren Nutzung zu anderen

als Beherbergungszwecken bedürfen der vorherigen Zustimmung des Hotels in Textform,

wobei § 540 Absatz 1 Satz 2 BGB abbedungen wird, soweit der Kunde nicht Verbraucher ist.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn dies vorher

ausdrücklich vereinbart wurde.

2.

VERTRAGSABSCHLUSS, -PARTNER, VERJÄHRUNG

Vertragspartner sind das Hotel und der Kunde. Der Vertrag kommt durch die Annahme des

Antrags des Kunden durch das Hotel zustande. Dem Hotel steht es frei, die Zimmerbuchung

in Textform zu bestätigen.

Alle Ansprüche gegen das Hotel verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab dem gesetzlichen

Verjährungsbeginn.

Schadensersatzansprüche verjähren kenntnisabhängig in fünf Jahren, soweit sie nicht auf

einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit beruhen. Diese

Schadensersatzansprüche verjähren kenntnisunabhängig in zehn Jahren. Die

Verjährungsverkürzungen gelten nicht bei Ansprüchen, die auf einer vorsätzlichen oder grob

fahrlässigen Pflichtverletzung des Hotels beruhen.

3.

LEISTUNGEN, PREISE, ZAHLUNG, AUFRECHNUNG

Das Hotel ist verpflichtet, die vom Kunden gebuchten Zimmer bereitzuhalten und die

vereinbarten Leistungen zu erbringen.

Der Kunde ist verpflichtet, die für die Zimmerüberlassung und die von ihm in Anspruch

genommenen weiteren Leistungen vereinbarten bzw. geltende Preise des Hotels zu zahlen.

Dies gilt auch für vom Kunden direkt oder über das Hotel beauftragte Leistungen, die durch

Dritte erbracht und vom Hotel verauslagt werden.

Ist der Kunde nicht gleichzeitig Gast oder bucht er zu Lasten eines anderen, so haften beide

als Gesamtschuldner.

Die vereinbarten Preise verstehen sich einschließlich der zum Zeitpunkt des

Vertragsschlusses geltenden Steuern und lokalen Abgaben. Nicht enthalten sind lokale

Abgaben, die nach dem jeweiligen Kommunalrecht vom Gast selbst geschuldet sind, wie

zum Beispiel Kurtaxe. Bei Änderung der gesetzlichen Umsatzsteuer oder der Neueinführung,

Änderung oder Abschaffung lokaler Abgaben auf den Leistungsgegenstand nach

Vertragsschluss werden die Preise entsprechend angepasst. Bei Verträgen mit Verbrauchern

gilt dieses nur, wenn der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung vier

Monate überschreitet.

Das Hotel kann seine Zustimmung zu einer vom Kunden gewünschten nachträglichen

Verringerung der Anzahl der gebuchten Zimmer, der Leistung des Hotels oder der

Aufenthaltsdauer des Kunden davon abhängig machen, dass sich der Preis für die Zimmer

und/oder für die sonstigen Leistungen des Hotels erhöht.

Rechnungen des Hotels ohne Fälligkeitsdatum sind binnen sieben Tagen ab Zugang der

Rechnung ohne Abzug zahlbar. Das Hotel kann die unverzügliche Zahlung fälliger

Forderungen jederzeit vom Kunden verlangen. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt,

die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen in Höhe von derzeit 8 % bzw. bei

Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher beteiligt ist, in Höhe von 5 % über dem

Basiszinssatz zu verlangen. Dem Hotel bleibt der Nachweis eines höheren Schadens

vorbehalten.

Das Hotel ist berechtigt, bei Vertragsschluss vom Kunden eine angemessene Vorauszahlung

oder Sicherheitsleistung, zum Beispiel in Form einer Kreditkartengarantie, zu verlangen. Die

Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine können im Vertrag in Textform vereinbart

werden. Bei einer Gesamtreservierung über mehr als 400 Euro, ist grundsätzlich eine

Vorauszahlung in Höhe von 50 % der gebuchten Leistung sofort bei Buchung fällig. In

begründeten Fällen, zum Beispiel Zahlungsrückstand des Kunden oder Erweiterung des

Vertragsumfanges, ist das Hotel berechtigt, auch nach Vertragsschluss bis zu Beginn des

Aufenthaltes eine Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung im Sinne vorstehender Ziffer 3.6

oder eine Anhebung der im Vertrag vereinbarten Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung bis

zur vollen vereinbarten Vergütung zu verlangen.

Das Hotel ist ferner berechtigt, zu Beginn und während des Aufenthaltes vom Kunden eine

angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung im Sinne vorstehender Ziffer 3.6 für

bestehende und zukünftige Forderungen aus dem Vertrag zu verlangen, soweit eine solche

nicht bereits gemäß vorstehender Ziffer 3.6 und/oder Ziffer 3.7 geleistet wurde.

Das Übernachtungsentgelt für den gesamten Aufenthalt ist vorbehaltlich einer

ausdrücklichen Vereinbarung per vom Hotel akzeptierter und mitgeteilter Kreditkarte,

Bankeinzug, Rechnung oder in Bar bei Anreise zu entrichten. Der Kunde erteilt dem Hotel

dazu bei der Buchung der Leistung die Einzugsermächtigung für das Bankkonto oder die

Belastungsermächtigung/Autorisierung für das Kreditkartenkonto. Das gilt insbesondere für

Reservierungen per Kreditkarte über weltweite Online Hotelreservierungssysteme, bei denen

keine persönliche Unterschrift vorliegt. Diese Regelung betrifft auch die Belastung laut Ziffer

4.3 im Falle einer Stornierung oder No Show.

Reist der Kunde später als zu den offiziellen Check-In Zeiten, täglich 14 – 19 Uhr, an, erteilt er

dem Hotel die Einzugsermächtigung für das Bankkonto oder die

Belastungsermächtigung/Autorisierung für das Kreditkartenkonto in Höhe des

Buchungsbetrages. Der Kunde kann dann per Self-Check-In selbst in das Hotel einchecken.

Bei Anreise außerhalb der Check-In-Zeiten und am Wochenende kann der Kunde dazu

aufgefordert werden seinen Check-In selbst durchzuführen. Die Bezahlung erfolgt dabei wie

unter Ziffer 3.10. beschrieben. Sofern die Bezahlung erfolgt ist, erhält der Kunde eine

Nachricht mit einem Pin-Code und der Anleitung, wie der Self Check-In durchzuführen ist.

Der Kunde ist dazu verpflichtet unaufgefordert eine gültige E-Mail-Adresse bereitzustellen.

Der Kunde erhält mit dem Pin-Code Zugang zu seinem Zimmerschlüssel. Die Rechnung, der

Zugangscode für WLAN-Internet sowie der Meldeschein werden in seinem Zimmer hinterlegt.

Der Kunde ist bei einem Self-Check-In verpflichtet den Meldeschein für Hotels und

Beherbergungsstätten auszufüllen und an der Rezeption abzugeben bzw. in den dafür

vorgesehenen Briefkasten einzuwerfen.

Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftigen Forderung gegenüber einer

Forderung des Hotels aufrechnen oder verrechnen.

4.

RÜCKTRITT DES KUNDEN (ABBESTELLUNG, STORNIERUNG)

NICHTINANSPRUCHNAHME DER LEISTUNGEN DES HOTELS (NO SHOW)

Ein Rücktritt des Kunden von dem mit dem Hotel geschlossenen Vertrag ist nur möglich,

wenn ein Rücktrittsrecht im Vertrag ausdrücklich vereinbart wurde, ein sonstiges

gesetzliches Rücktrittsrecht besteht oder wenn das Hotel der Vertragsaufhebung

ausdrücklich zustimmt. Die Vereinbarung eines Rücktrittsrechtes sowie die etwaige

Zustimmung zu einer Vertragsaufhebung sollen jeweils in Textform erfolgen. Für eine

Stornierung bis zu 7 Tage vor dem Anreisetag fallen keine Kosten an. Für eine Stornierung ab

6 Tagen vor dem Anreisetag sowie unangemeldeter Nichtantritt oder Frühabreise werden 90

% der bestellten Leistungen fällig, maximal jedoch 90% des Buchungsbetrages der ersten

vier Tage. Eine Reduzierung der Personenzahl in einem Zimmer während des Aufenthalts hat

keinen Einfluss auf den bestätigten Zimmerpreis.

Sofern zwischen dem Hotel und dem Kunden ein Termin zum kostenfreien Rücktritt vom

Vertrag vereinbart wurde, kann der Kunde bis dahin vom Vertrag zurücktreten, ohne

Zahlungs- oder Schadensersatzansprüche des Hotels auszulösen. Das Rücktrittsrecht des

Kunden erlischt, wenn er nicht bis zum vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt

gegenüber dem Hotel ausübt.

Ist ein Rücktrittsrecht nicht vereinbart oder bereits erloschen, besteht auch kein gesetzliches

Rücktritts oder Kündigungsrecht und stimmt das Hotel einer Vertragsaufhebung nicht zu,

behält das Hotel den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung trotz Nichtinanspruchnahme

der Leistung. Das Hotel hat die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung der Zimmer sowie

die ersparten Aufwendungen anzurechnen. Werden die Zimmer nicht anderweitig vermietet,

so kann das Hotel den Abzug für ersparte Aufwendungen gemäß Ziffer unter Ziffer 4.1 zu

pauschalieren. Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der vorgenannte Anspruch nicht

oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist.

5.

RÜCKTRITT DES HOTELS

Sofern vereinbart wurde, dass der Kunde innerhalb einer bestimmten Frist kostenfrei vom

Vertrag zurücktreten kann, ist das Hotel in diesem Zeitraum seinerseits berechtigt, vom

Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen anderer Kunden nach den vertraglich gebuchten

Zimmern vorliegen und der Kunde auf Rückfrage des Hotels mit angemessener Fristsetzung

auf sein Recht zum Rücktritt nicht verzichtet.

Wird eine gemäß Ziffer 3.6 ff vereinbarte oder verlangte Vorauszahlung oder

Sicherheitsleistung auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen

Nachfrist nicht geleistet, so ist das Hotel ebenfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

Ferner ist das Hotel berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag

außerordentlich zurückzutreten, insbesondere fallsHöhere Gewalt oder andere vom Hotel

nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen;Zimmer oder

Räume schuldhaft unter irreführender oder falscher Angabe oder Verschweigen wesentlicher

Tatsachen gebucht werden; wesentlich kann dabei die Identität des Kunden, die

Zahlungsfähigkeit oder der Aufenthaltszweck sein;das Hotel begründeten Anlass zu der

Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Leistung den reibungslosen Geschäftsbetrieb,

die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass

dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist;der Zweck bzw.

der Anlass des Aufenthaltes gesetzeswidrig ist;ein Verstoß gegen oben genannte Ziffer 1.2

vorliegt.

Der berechtigte Rücktritt des Hotels begründet keinen Anspruch des Kunden auf

Schadensersatz.

6.

ZIMMERBEREITSTELLUNG, -ÜBERGABE UND –RÜCKGABE

Der Kunde erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer, soweit dieses

nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

Gebuchte Zimmer stehen dem Kunden ab 14:00 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur

Verfügung. Der Kunde hat keinen Anspruch auf frühere Bereitstellung. Sofern nicht

ausdrücklich eine spätere Ankunftszeit vereinbart wurde, behält sich das Hotel das Recht

vor, gebuchte Zimmer nach 19:00 Uhr anderweitig zu vergeben.

Am vereinbarten Abreisetag sind die Zimmer dem Hotel spätestens um 11:00 Uhr geräumt

zur Verfügung zu stellen. Danach kann das Hotel aufgrund der verspäteten Räumung des

Zimmers für dessen vertragsüberschreitende Nutzung bis 14:00 Uhr 80 % des vollen

Logispreises (Listenpreises) in Rechnung stellen, danach 90 %. Vertragliche Ansprüche des

Kunden werden hierdurch nicht begründet. Ihm steht es frei nachzuweisen, dass dem Hotel

kein oder ein wesentlich niedrigerer Anspruch auf Nutzungsentgelt entstanden ist.

Im gesamten Hotel sind Feuer, offene Flammen und Rauchen verboten. Das Rauchen ist in

explizit dafür vorgesehenen Bereichen gestattet. Das Hotel ist berechtigt dem Kunden bei

einem Verstoß gegen das Rauchverbot, insbesondere im Zimmer, die Kosten für die

Reinigung in Höhe von pauschal 150 Euro in Rechnung zu stellen. Dem Hotel bleibt der

Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. Wird durch unerlaubtes Rauchen, Feuer

oder offene Flammen oder durch andere fahrlässige Handlungen die Brandmeldeanlage

ausgelöst, hat der Kunde alle dadurch verursachten Kosten zu tragen.

Am vereinbarten Abreisetag ist das Zimmer in einem ordentlichen und unbeschädigten

Zustand zurückzugeben. Eine Reinigung des Zimmers ist nicht erforderlich. Jedoch behält

sich das Hotel vor, eine Sonderreinigungs- bzw. Instandsetzungsgebühr bei übermäßiger

Verunreinigung oder Beschädigung in Rechnung zu stellen. Eine übermäßige Verunreinigung

liegt beispielsweise bei Verschmutzung durch Erbrochenes, Bemalung der Inneneinrichtung

oder ähnlichen Fällen vor. Die Gebühr beträgt pauschal 150 Euro. Dem Hotel bleibt der

Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

7.

HAFTUNG DES HOTELS

Das Hotel haftet für von ihm zu vertretende Schäden aus der Verletzung des Lebens, des

Körpers oder der Gesundheit. Weiterhin haftet es für sonstige Schäden, die auf einer

vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Hotels beziehungsweise auf einer

vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von vertragstypischen Pflichten des Hotels

beruhen. Einer Pflichtverletzung des Hotels steht die eines gesetzlichen Vertreters oder

Erfüllungsgehilfen gleich. Weitergehende Schadensersatzansprüche sind, soweit in dieser

Ziffer 7 nicht anderweitig geregelt, ausgeschlossen. Sollten Störungen oder Mängel an den

Leistungen des Hotels auftreten, wird das Hotel bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge

des Kunden bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, das ihm

Zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu

halten.

Für eingebrachte Sachen haftet das Hotel dem Kunden nach den gesetzlichen

Bestimmungen. Das Hotel empfiehlt die Nutzung des Hotelsafes. Wertsachen können

während der Öffnungszeiten der Rezeption zur sicheren Verwahrung abgegeben werden.

Sofern der Kunde Geld, Wertpapiere und Kostbarkeiten mit einem Wert von mehr als 800

Euro oder sonstige Sachen mit einem Wert von mehr als 3.500 Euro einzubringen wünscht,

bedarf dies einer gesonderten Aufbewahrungsvereinbarung mit dem Hotel.

Soweit dem Kunden ein Stellplatz in der Hotelgarage oder auf dem Hotelparkplatz, auch

gegen Entgelt, zur Verfügung gestellt wird, kommt dadurch kein Verwahrungsvertrag

zustande. Bei Abhandenkommen oder Beschädigung auf dem Hotelgrundstück abgestellter

oder rangierter Kraftfahrzeuge und deren Inhalte haftet das Hotel nur nach Maßgabe der

vorstehenden Ziffer 7.1, Sätze 1 bis 4.

Nachrichten, Post und Warensendungen für die Gäste werden mit Sorgfalt behandelt. Das

Hotel übernimmt die Zustellung, Aufbewahrung und – auf Wunsch – gegen Entgelt die

Nachsendung derselben. Das Hotel haftet hierbei nur nach Maßgabe der vorstehenden Ziffer

7.1, Sätze 1 bis 4.

In den Zimmern vergessene oder hinterlassene Gegenstände oder Materialien, auch in

allgemein zugänglichen Räumen des Hotels, werden vom Hotel für die Dauer von sechs

Monaten aufbewahrt und können an der Rezeption während den Öffnungszeiten gegen

Vorlage eines Nachweises abgeholt werden. Dies gilt nicht für vergessene verderbliche

Güter, wie Lebensmittel, die sofort nach Abreise des Kunden vernichtet werden.

8.

WIDERRUFSRECHT

Grundsätzlich haben Verbraucher bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen

Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB. Gemäß § 312g

Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht aber kein Widerrufsrecht bei Verträgen zur Erbringung von

Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung.

9.

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Änderungen und Ergänzungen des Vertrages, der Antragsannahme oder dieser Allgemeinen

Geschäftsbedingungen sollen in Textform erfolgen. Einseitige Änderungen oder

Ergänzungen durch den Kunden sind unwirksam.

Erfüllungs- und Zahlungsort sowie ausschließlicher Gerichtsstand – auch für Scheck- und

Wechselstreitigkeiten – ist im kaufmännischen Verkehr, Hostel Kaiserpassage Karlsruhe.

Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des § 38 Absatz 2 ZPO erfüllt und keinen

allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand Karlsruhe.

Es gilt deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts ist

ausgeschlossen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder

nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht

berührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

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